Basketball in Westerstede

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TSG wird eiskalt erwischt
TSG Eagles am 28.11.2016 um 07:58 (UTC)
 

Schwaches erstes Viertel sorgt für nächste Westersteder Niederlage

Hoch zum Korb: Jacob Albrecht (am Ball) war mit 12 Punkten bester Westersteder Scorer.

Das 64:85 gegen den BC Rendsburg war für die Eagles die vierte Niederlage in Folge. TSG-Trainer Milos Stankovic bemängelte die fehlende Konzentration seiner Akteure zu Spielbeginn.

TSG-Trainer Milos Stankovic dürfte am Sonntag in der Westersteder Hössensporthalle ein Déjà-vu erlebt haben. Erneut war es ein einziges katastrophales Viertel, das seinem Team die Siegeschancen in der Basketball-Regionalliga verbaute. Gegen den BC Rendsburg liefen die Ammerländer von Beginn an einem 12-Punkte-Rückstand hinterher und verloren am Ende deutlich mit 64:85 (40:45).

Nach dem Abpfiff sparte Stankovic nicht mit Kritik an seinem Team: „Wir sind sehr unkonzentriert ins Spiel gegangen. Das ist uns in dieser Saison schon drei- oder viermal passiert. Wenn wir das nicht abstellen, wird es schwierig, Spiele zu gewinnen. Dafür ist die Liga einfach zu stark“, appellierte Stankovic an sein Team.

Schon beim Tip-off wirkten die Westersteder unkonzentriert. Till Isemann schlug den Ball über die eigene Linie, die Gäste bedankten sich mit der Führung. Bevor die Gastgeber die ersten Zähler auf das Scoreboard bringen konnten, lagen die Rendsburger – begünstigt von schwacher Verteidigung und einfachen Ballverlusten der TSG – bereits mit 12:2 in Führung. Bis zum Ende des ersten Viertels waren die Gäste bereits auf 35:22 enteilt. „Es kostet einfach zu viel Kraft und wir machen es uns unnötig schwer, wenn wir jedes Mal so einen Rückstand aufholen müssen“, ärgerte sich Stankovic.

Die Westersteder bewiesen jedoch Moral. Punkt um Punkt wurde der Rückstand aufgeholt. Als Marc Preemann in der 18. Minute mit einem Sprungwurf zum 38:39 traf, war die Partie wieder offen. Mit 40:45 wurden die Seiten gewechselt.

Im dritten Viertel verfielen die Ammerländer aber wieder in alte Verhaltensmuster. In der Defensive fanden die Westersteder zu keinem Konzept. „Im Eins-gegen-Eins, im Rebounding und der Pick-and-Roll-Verteidigung müssen wir uns deutlich steigern“, forderte Stankovic. Die Rendsburger deckten diese Schwächen auf und gingen mit einer 11:0-Serie auf 56:42 vorentscheidend in Führung.

Auch im Schlussviertel war der Vorsprung der Gäste zu hoch, um die Westersteder noch einmal anzuspornen. Das 55:63 durch Bahir Karmand war der einzige Zwischenstand im letzten Viertel, bei dem die Gastgeber den Vorsprung auf weniger als zehn Punkte verkürzen konnten.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Eagles erwarten direkten Konkurrenten
TSG Eagles am 25.11.2016 um 07:33 (UTC)
 

Sonntag um 14 Uhr in Westerstede Heimspiel gegen BC Rendsburg

Mit den Fans im Rücken zum Sieg fliegen: Fabian Lühring (am Ball) und die TSG Westerstede wollen gegen den BC Rendsburg den zweiten Saisonsieg feiern.

Nach drei ordentlichen Auftritten gegen die Aufstiegsaspiranten der Liga, aber ohne Punkte, wollen die Basketballer der TSG Westerstede in der Regionalliga den zweiten Saisonsieg einfahren. Mit der Unterstützung der Heimfans im Rücken hofft TSG-Trainer Milos Stankovic darauf, dass sein Team am Sonntag ab 14 Uhr in der Westersteder Hössensporthalle gegen den BC Rendsburg den längeren Atem behält.

Im Duell mit dem Tabellenletzten aus Schleswig-Holstein verspürt Stankovic zwar noch keinen Druck. Der Coach ist sich jedoch auch der Tatsache bewusst, dass gegen den direkten Konkurrenten ein Sieg extrem wichtig werden kann, um die Klasse zu halten: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Wir versprechen unseren Zuschauern, dass wir bis zum Saisonende in jeder Partie alles geben und kämpfen werden. Auch trotz der zuletzt drei Niederlagen haben die Jungs nie aufgegeben und das stimmt mich für das Spiel gegen Rendsburg positiv.“

Positiv dürfte den Trainer auch stimmen, dass er wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen kann. Nach einem Wochenende ohne die mit Doppelspielrecht ausgestatteten Akteure aus Oldenburg kann Stankovic wieder auf eine größere Rotation setzen.

Die Gäste hat Stankovic ausgiebig studiert. „Rendsburg spielt sehr schnellen, sehr aggressiven Basketball. Da müssen wir in jeder Phase gegenhalten“, weiß der TSG-Trainer. Aus seiner Sicht gelte es besonders, die beiden Schlüsselspieler in der Offensive der Schleswig-Holsteiner in den Griff zu bekommen. Martell Cortez Collins (22 Punkte im Durchschnitt pro Spiel) und Abdulai Abaker (12.6 Punkte im Durchschnitt pro Spiel) nehmen die meisten Würfe für die Gastgeber.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder Eagles fehlt die Wurfgenauigkeit
TSG Eagles am 21.11.2016 um 08:43 (UTC)
 

TSG verliert bei BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen mit 61:83 – Drittes Viertel leitet Pleite ein

War mit 15 Punkten bester Scorer bei der TSG: Bahir Karmand.

Dritte Niederlage in Folge: Die Basketballer der TSG Westerstede unterlagen in der Regionalliga bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen in Sachsen-Anhalt mit 61:83 (29:40). Durch die Niederlage rutschen die Ammerländer auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Für TSG-Trainer Milos Stankovic, der nur auf einen arg reduzierten Kader zurückgreifen konnte und sogar selbst auflaufen musste, waren es bei dem Auswärtsspiel vor allem die geringen Trefferquoten, die den Ausschlag gaben: „Wir haben wieder sehr viele Bälle verworfen. Dazu kommen nur acht von 18 getroffenen Freiwürfen, so kannst du einfach kein Spiel gewinnen.“ Doch der Coach sah auch positive Aspekte: „Vor allem die kämpferische Leistung der Jungs hat überzeugt. Auch die Dinge, an denen wir gearbeitet haben, zum Beispiel das Verhalten beim Fastbreak, liefen schon viel besser“, lobte Stankovic.

Für Punkte beim neuen Tabellenführer sollte es jedoch nicht reichen. Die 4:2-Führung nach einem Treffer von Bahir Karmand in der dritten Minute sollte die einzige für die TSG über die gesamte Spielzeit bleiben. Bis zum Ende des ersten Viertels konnten die Eagles mit 12:16 aber noch in Schlagdistanz bleiben. Auch im zweiten Spielabschnitt lag der Rückstand mit 29:40 noch im Rahmen der Möglichkeiten.

Ein ganz schwaches drittes Viertel nahm den Westerstedern dann jedoch alle Chancen auf einen positiven Spielausgang. Zwischenzeitlich führten die Gastgeber teilweise mit 22 Punkten (57:35, 29. Minute), mit 59:39 ging es ins letzte Viertel.

„Am Ende hat uns die Kraft gefehlt, um gegen den Tabellenführer zu bestehen. Das finale Ergebnis fällt aus meiner Sicht dann zu deutlich aus“, sagte Stankovic nach der Partie. Seine Mannschaft gab sich auch trotz des deutlichen Rückstandes nicht auf. Auf weniger als acht Punkte (63:55, 33. Minute) konnten die Westersteder aber nicht mehr verkürzen. Bei der TSG war Bahir Karmand mit 15 Punkten der erfolgreichste Werfer.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Westersteder reisen nicht mit weißer Fahne an
TSG Eagles am 19.11.2016 um 11:51 (UTC)
 

TSG spielt auswärts bei BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen – Fokus auf Defensive gelegt

Will mit der TSG wieder nach oben: Lukas Higgen (in weiß, beim Luftduell).

Nach zwei Heimniederlagen in Folge steht für die Basketballer der TSG Westerstede wieder eine Auswärtsreise auf dem Spielplan. Am Samstagabend müssen die Ammerländer in Sachsen-Anhalt antreten. Tip-off beim Tabellenzweiten der Regionalliga, der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen, ist um 17 Uhr.

Aus fünf Spielen holten die Gastgeber bisher acht Punkte. Doch nicht nur wegen des guten Saisonstarts sind die Bitterfelder für TSG-Trainer Milos Stankovic klarer Favorit in der Begegnung: „Bitterfeld spielt einen guten, schnellen Basketball. Wir müssen bei ihren Fastbreaks aufpassen. Wir reisen jedoch nicht mit der weißen Fahne an.“

Nach den zwei Niederlagen hofft Stankovic darauf, dass sein Team wieder engagiert in die Partie geht: „Wir wollen zeigen, das wir in diese Liga gehören“, sagt der Aufsteiger-Trainer. Dazu müssen die Westersteder aber wieder konstanter auftreten. Starke Durchgänge, wie zum Beispiel das zweite Viertel aus der Vorwoche gegen den VfL Stade, dass die TSG mit 22:10 für sich entscheiden konnte, gelingen den Ammerländer noch zu selten.

Deshalb feilten die Westersteder unter der Woche auch wieder besonders hart an der eigenen Defensive – ihrem Markenzeichen aus der Meistersaison in der 2. Regionalliga. „Darauf legen wir den Fokus. Wenn wir konzentriert auftreten und auch wieder härter im Rebounding arbeiten, können wir Bitterfeld gefährlich werden. Dazu müssen wir jedoch auch eine bessere Wurfquote anbieten, als in den vergangenen Spielen“, wiegt Stankovic ab.

Helfen kann dabei nun auch wieder Franjo Borchers. Nach längerer Verletzungspause kann der Guard wieder mitwirken. Zuletzt lief Borchers beim einzigen Saisonsieg der TSG Ende September gegen Rasta Vechta II auf.

Gegen Bitterfeld werde es auch viel darauf ankommen, die Leistungsträger der Gastgeber in den Griff zu bekommen, betont Stankovic. Sandro Kordis (96 Punkte in fünf Spielen), Terrence Freddie Williams (69 Punkte in fünf Spielen) und Ante Markoc (58 Punkte in fünf Spielen) sind die derzeitigen Topscorer bei der Heimmannschaft aus Sachsen-Anhalt. Bester Scorer bei der TSG ist momentan Haris Hujic, der in drei Partien insgesamt 63 Punkte erzielte.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

Bilder von der Basketball AG in Bad Zwischenahn
TSG Eagles am 15.11.2016 um 12:27 (UTC)
 

In der vergangenen Woche berichteten wir von der Basketball AG in der Grundschule Am Wiesengrund in Bad Zwischenahn, die von unserem Coach Milos Stankovic dort geleitet wird.

Hier gibt es noch ein paar Bilder zu der Aktion mit den beiden Spielern der EWE Baskets Oldenburg Dennis Kramer und Frantz Massenat. Der Tag hat allen viel Spaß gemacht.

Hier geht es zu den Bildern Galerie
 

Erstes Viertel raubt TSG Chancen
TSG Eagles am 14.11.2016 um 08:35 (UTC)
 

Westersteder verlieren auch zweites Heimspiel – 76:87 gegen VfL Stade

Und rein: Haris Hujic (beim Wurf) war mit 22 Punkten bester Werfer bei der TSG Westerstede.

Mit 16:31 lagen die Gastgeber aus dem Ammerland bereits nach den ersten zehn Minuten zurück. Die späte Aufholjagd der Eagles wurde gegen den Tabellenführer nicht belohnt.

Zehn unkonzentrierte Minuten haben den Basketballer der TSG Westerstede am Sonntag den möglichen ersten Heimsieg der Saison gekostet. Die Eagles lagen nach dem ersten Viertel bereits mit 16:31 hinten. Dieser Rückstand entpuppte sich am Ende als zu große Hypothek, um Tabellenführer VfL Stade Punkte abzunehmen. Mit dem 87:76 feierten die Gäste den vierten Sieg in Folge, während die Westersteder nur mit zwei Punkten aus drei Spielen auf dem neunten Tabellenplatz stehen.

TSG-Trainer Milos Stankovic, der nach einem technischen Foul die Halle gegen Ende des dritten Viertels verlassen musste und damit die starke Aufholjagd seiner Mannschaft zum Spielende nicht miterleben konnte, haderte vor allem mit dem Auftreten seines Teams zu Spielbeginn. „Wir sind total unkonzentriert aufs Parkett gekommen. Wir haben genau die Sachen nicht gut verteidigt, die Stade auszeichnet.“ Unter dem eigenen Korb gelangen den Westersteder kaum Rebounds und auch bei den Fastbreaks kam Stade zu einfach zu Punkten. „In der Verteidigung lief nicht viel zusammen. Neun Turnover und 31 Punkte sind einfach zu viel“, ärgerte sich Stankovic.

Denn nach dem ersten Treffer von Lukas Higgen übernahmen die Gäste – begünstigt von den Fehlern der TSG – das Kommando. Auch eine Auszeit von Stankovic konnte nicht verhindern, dass der VfL mit 22:7 in Führung ging. Vier Turnover in Folge bescherten den Gästen einen 31:16-Vorsprung.

Im zweiten Viertel kämpften sich die Gastgeber besser in die Partie. Besonders Haris Hujic, der mit 22 Punkten bester Scorer bei der TSG war, traf immer mehr richtige Entscheidungen. Über 31:38 brachte Hujic die TSG mit einem getroffenen Dreier schließlich in der 19. Minute auf 38:40 heran. Auch die gut gefüllte Tribüne glaubte wieder an die Chancen der Heimmannschaft.

Diese wurden nach dem Seitenwechsel jedoch wieder jäh getrübt. „Die Pause hat uns nicht gut getan. Wir haben unsere Kontinuität im Spiel – besonders in der Verteidigung – verloren“, sagte Stankovic. Über 50:43 gingen die Gäste aus Stade mit einer 66:55-Führung in den letzten Durchgang.

Doch die Westersteder gaben sich nicht auf und waren zwischenzeitlich nah dran am Ausgleich. Als Robert Drijencic in der 36. Minute einen seiner beiden Freiwürfe traf, stand es nur noch 68:70. In der Schlussphase fehlte den Westerstedern dann jedoch die Kraft, um den Sieg der Gäste wirklich zu gefährden.

TSG-Kader

Bei der 76:87-Niederlage der Westersteder gegen den VfL Stade liefen folgende Spieler für die Eagles auf: Drijencic (13 Punkte), Musovic, Lühring (6), Kacarevic (3), Karmand (5), Schmikale (11), Hujic (22), Preemann (2), Higgen (8), Albrecht (1), Isemann (5) und Pahl.

Am nächsten Samstag müssen die Westersteder auswärts antreten. Um 17 Uhr sind die Ammerländer bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen zu Gast.

NWZ-Artikel von Lars Puchler
Bild: Lars Puchler
 

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